"Breaking Bad" Wieso Walter White ein großes Comeback bei "Saturday Night Live" feiert

Montag, 12. Dezember 2016
Walter White ist zurück - wenn auch nur für einen Sketch bei "Saturday Night Live"
Walter White ist zurück - wenn auch nur für einen Sketch bei "Saturday Night Live"
© Screenshot Youtube
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Er ist einer der charismatischsten und beliebtesten Charaktere der TV-Geschichte: Walter White aus "Breaking Bad". Drei Jahre nach dem Finale der vielfach preisgekrönten Serie ist die von Bryan Cranston gespielte Figur jetzt zurück - als Mitglied des Regierungskabinetts des designierten US-Präsidenten Donald Trump.
Natürlich ist das Ganze nur ein Scherz der amerikanischen Kult-Comedyshow "Saturday Night Live" - aber ein richtig guter: In dem Sketch wird Cranston alias Walter White, der in "Breaking Bad" vom Familienvater und Highschool-Chemie-Lehrer zum skrupellosen Drug Lord mutiert, als neuestes Mitglied des Kabinetts von Donald Trump vorgestellt - und zwar als Leiter der Drogenvollzugsbehörde DEA, die White in der Serie zur Strecke bringen will. In dem zweiminütigen Beitrag (siehe oben) erklärt der Protagonist, dass er Trump selbst gar nicht kenne und vielmehr von dessen Berater Steve Bannon empfohlen wurde. Kennengelernt hätten sich die beiden in den Kommentaren auf der umstrittenen politischen Website Breitbart.com, die von Bannon betrieben wird. Das Schöne an dem urkomischen Sketch ist dabei, dass Schauspieler Cranston mit einigen Anspielungen ("I am the one who knocks") an seine großartige Serienfigur erinnert und so auf verrückte Weise glaubhaft machen kann, warum er wie kein anderer für die Aufgabe als "Head of DEA" qualifiziert ist. Schließlich kann Walter White schon aus bloßem Eigennutz nur ein großes Interesse daran haben, dass an der mexikanischen Grenze eine Mauer errichtet wird.

"Saturday Night Live" ist bekannt dafür, Donald Trump durch den Kakao zu ziehen. So nimmt insbesondere Schauspieler Alec Baldwin den künftigten US-Präsidenten in seinen Parodien immer wieder aufs Korn - und Trump findet das natürlich überhaupt nicht witzigtt
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