Branded Content Nutzer vertrauen Medien mehr als Marken

Donnerstag, 02. März 2017
Native Advertising spaltet die Branche
Native Advertising spaltet die Branche
Foto: dfv
Themenseiten zu diesem Artikel:

Medienmarke Google Facebook Burda Focus The Huffington Post


Branded Content funktioniert besser, wenn der Absender eine Medienmarke ist – und nicht die werbungtreibende Marke. Diese wenig überraschende Erkenntnis hat Burda Forward bei der Analyse von Posts und Teasern auf Google und Facebook zutage gefördert.

Taucht ein und dieselbe Werbebotschaft in der Google-Suche mit Focus.de oder Huffingtonpost.de als Absender auf, wird sie von 20 Prozent mehr Befragten geklickt, als wenn sie direkt von der Marke kommt. Die Inhalte werden ausgewogener (plus 17 Prozent) und glaubwürdiger (plus 60 Prozent) wahrgenommen.

Die klare Präferenz für ein vermeintlich redaktionelles Angebot zeigt sich auch bei Facebook: Doppelt so viele Teilnehmer würden auf einen nativen Teaser klicken, wenn sie glauben, dass der Absender eine Medienmarke ist und keine Werbemarke. Auch hier werden die Inhalte für glaubwürdiger (plus 27 Prozent) und ausgewogener (plus 21 Prozent) gehalten. Beteiligt haben sich an der Online-Umfrage über das Panel Gapfish 1638 Personen zwischen 14 und 60 Jahren, die zumindest gelegentlich Focus Online und Huffington Post nutzen.

Generell glauben die User, dass sie bei einer Medienmarke ausgewogenere Informationen erhalten (54,1 Prozent) als bei einer Werbemarke (44,9 Prozent). Auch die Glaubwürdigkeit ist mit 40,3 Prozent höher als bei einer Werbemarke (30,9 Prozent). pap

Meist gelesen
stats