Bilanz Axel Springer profitiert von Immobilien- und Stellenportalen

Donnerstag, 03. November 2016
Blick auf die Axel-Springer-Zentrale
Blick auf die Axel-Springer-Zentrale
Foto: Axel Springer
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Axel Springer StepStone


Der Medienkonzern Axel Springer ist im dritten Quartal einmal mehr dank eines starken Geschäfts mit Onlineportalen zur Vermittlung von Immobilien oder Arbeitsplätzen gewachsen. Das Segment mit Angeboten wie Immowelt.de oder Stepstone konnte den Umsatz erneut zweistellig steigern, während andere Bereiche mit sinkenden Erlösen kämpften.
Konzernweit sei der Umsatz um knapp ein Prozent auf 801,5 Millionen Euro gestiegen, teilte der im MDax notierte Konzern am Donnerstag in Berlin mit. Der Anteil der Erlöse, die das Unternehmen mit digitalen Angeboten erwirtschaftete, stieg auf 67 Prozent. Im Vorjahresquartal waren es noch 61,2 Prozent gewesen. Beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verzeichnete das Unternehmen, zu dem auch Deutschlands größte Boulevardzeitung "Bild" gehört, einen Anstieg um 13 Prozent auf 146,1 Millionen Euro. Unter dem Strich ging der Gewinn um 36 Prozent auf 88,3 Millionen Euro zurück, unter anderem wegen höherer Steuern und Abschreibungen. Das Ergebnis liegt insgesamt im Rahmen der Analystenerwartungen.

„Bei der Weiterentwicklung unserer digitalen Aktivitäten sind wir dieses Jahr ein großes Stück vorangekommen – in den USA wie auch auf den europäischen Märkten", sagt Vorstandschef Mathias Döpfner. "Wir freuen uns, dass sich dieser Kurs in entsprechendem Wachstum widerspiegelt und wir unsere Prognose für das Gesamtjahr bestätigen können.“ dpa
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