Bankanalyst Huffington Post schreibt weiter rote Zahlen

Freitag, 03. Januar 2014
Die deutsche Version der HuffPo ist seit Oktober 2013 online
Die deutsche Version der HuffPo ist seit Oktober 2013 online


Die "Huffington Post" gilt vielen als die Zukunft des Journalismus. In wirtschaftlicher Hinsicht muss die Online-Zeitung ihre Zukunftsfähigkeit allerdings erst noch unter Beweis stellen. Im vergangenen Jahr schrieb die Tochterfirma des US-Konzerns AOL nach wie vor rote Zahlen.
Der Analyst Mark May von Citigroup Research bezifferte den Umsatz der "Huffington Post" im Jahr 2013 auf 100 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich machte das Unternehmen ein Minus von 6 Millionen Dollar. AOL-Chef Tim Armstrong hatte bei der Übernahme des Online-Portals vor rund drei Jahren für 2013 einen Umsatz von 165 Millionen Euro und einen Gewinn von 66 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Für das laufende Jahr rechne er mit schwarzen Zahlen, sagte Armstrong gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Die "Huffington Post" erreicht mit neun verschiedenen Ausgaben laut Comscore rund 77 Millionen Nutzer pro Monat (Stand: Mai 2013), den Großteil davon in den USA. In Deutschland ist die Online-Zeitung seit Oktober 2013 präsent. dh
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