BVDW-Studie Hörer schätzen Vielfalt und Flexibilität digitaler Radios

Mittwoch, 25. September 2013
:Frank Nolte ist stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Audio Digital im BVDW (Foto: RMS)
:Frank Nolte ist stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Audio Digital im BVDW (Foto: RMS)

Webradios und Musikplattformen sind stark im Kommen - besonders geschätzt wird von den Nutzern das große Musikangebot sowie der flexible Empfang auch außerhalb des klassischen Sendegebiets. Für sieben von zehn Hörern sind das die Hauptargumente, um Radio auch im Internet zu nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Musik im Netz", die die Fachgruppe Audio Digital im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) durchgeführt hat. Zudem ist es 86 Prozent der Hörer wichtig, dass sie über digitale Musikangebote immer genau das hören können, was sie wollen. 78 Prozent der Befragten schalten digitale Audioangebote ein, weil sie dort neue Musik und Inhalte finden. Jeder Zweite nennt als Nutzungsgrund außerdem, dass digitale Musikangebote modern und innovativ sind. Im Schnitt nutzen die Hörer monatlich vier verschiedene digitale Musikanbieter.

"Digitale Musikangebote bieten Werbungtreibenden attraktive neue Werbeumfelder. Losgelöst von den Restriktionen des klassischen Radioempfangs und unabhängig vom Sendegebiet können sie ihre Zielgruppe mit digitalen Audiobotschaften erreichen", sagt Frank Nolte (RMS Radio Marketing Service interactive), stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Audio Digital im BVDW. Für die Studie wurden 2.284 Hörer von digitalen Musikangeboten online befragt. Die Rekrutierung der Befragten erfolgte über die Kooperation mit 45 Webradios und Musikplattformen. Anspruch auf Repräsentativität erhebt "Musik im Netz" daher nicht. fam
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