BVDA-Herbsttagung Präsident Lenders fordert von Politik bessere Rahmenbedingungen

Donnerstag, 17. Oktober 2013
Alexander Lenders (Bild: BVDA)
Alexander Lenders (Bild: BVDA)

Die Politik muss die Konjunktur stärken statt schwächen - das forderte BVDA-Präsident Alexander Lenders bei der Eröffnung der Herbsttagung des Verbands vor rund 300 Teilnehmern im Erfurter Kaisersaal. Das bedeutet für Lenders Verzicht auf Steuererhöhungen und Stärkung der Kaufkraft. Er machte außerdem auf die Bedeutung der Anzeigenblätter in medialen Umbruchzeiten aufmerksam: "Auch im Wandel sind die Anzeigenblätter drittgrößter Werbeträger und können weiterhin ihre hohen Reichweiten und flächendeckende Zustellung als wichtige Argumente ins Feld führen." Insbesondere als Partner des lokalen Handwerks und des Handels lägen die Stärken der Blätter, so Lenders. "Hier sind wir das Sprachrohr der lokalen Gemeinschaft aus Menschen in Familien, Handel, Handwerk und Vereinen." Burkhard Mensing, Werbeleiter bei Rossmann, führte in seiner Key-Note diesen Aspekt fort und machte die Entwicklung der Anzeigenblätter deutlich: Die Qualität habe sich in den vergangenen Jahren stetig verbessert und die Blätter richteten sich zunehmend strukturiert am regionalen Vertrieb aus.

Lenders weist jedoch auch darauf hin, dass es neue Konzepte und Ideen brauche, um zukünftig erfolgreich bestehen zu können. "Neue digitale Modelle, die von den Anzeigenblättern entwickelt und dem lokalen Handel angeboten werden, können uns gemeinsam voran bringen", so Lenders. Der BVDA-Präsident verweist außerdem auf den USP der Gratisblätter beim Thema Regionalität: "Die strategische Partnerschaft zwischen dem lokalen Handel und uns muss und wird weiter ausgebaut werden." hor

Mehr zum Thema Anzeigenblätter im Report "Anzeigenblätter II"
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