Axel-Springer-Bilanz 2013 Wirtschaftliche Ziele voll erreicht

Donnerstag, 06. März 2014
Bei Axel Springer ist man mit der Bilanz 2013 zufrieden
Bei Axel Springer ist man mit der Bilanz 2013 zufrieden

Vor allen Dingen dank der deutlichen Umsatzsteigerung bei seinen Rubrikenangeboten um 22 Prozent legte der bereingte Gesamtumsatz von Axel Springer 2013 um insgesamt 2,3 Prozent auf knapp über 2,8 Milliarden Euro zu. "Soviel Veränderung war nie!" bilanziert CEO Mathias Döpfner das vergangene Jahre aus Sicht von Axel Springer. Auch die Vermarktungsangebote legten mit einem Wachstum von 8,1 Prozent deutlich zu. Im Segment "Bezahlangebote" - Axel Springer weist erstmals die Zahlen nach seiner neuen Bilanzsegmentierung aus - führten rückläufige Erlöse der Printmedien erwartungsgemäß zu einem Umsatzrückgang von rund 3,9 Prozent. Seine wirtschaftlichen Ziele für das vergangene Geschäftsjahr hat der Konzern nach eigenen Angaben in "vollem Umfang" erreicht, auch wenn das Ergebnis "erwartungsgemäß" unter dem des Vorjahres lag (minus 8,9 Prozent auf 454 Millionen Euro). Keine Frage: 2013 war für den Medienkonzern ein Jahr des Wandels und Übergangs. Die inländischen Regionalzeitungen sowie die Programm- und Frauenzeitschriften wurden an Funke verkauft; N24 übernommen. Aber auch im Digitalbereich wurde akquiriert; Paid Content-Angebote auf die Straße gebracht und die erworbenen Bundesliga-Verwertungsrechte auf Bild.de mit Paid Content umgesetzt.

Für das Zahlengerüst des Konzerns findet Döpfner wie immer schmückende Worte: "Der Aufbruch in die Zukunft des digitalen Journalismus ist uns gelungen, jetzt kommt es darauf an, dass wir in den nächsten Jahren diese Weichenstellungen und strategischen Entscheidungen auf dem Weg zum führenden digitalen Verlag mit voller Kraft umsetzen."

Für 2014 erwartet der Konzern einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie ein Ergebnis im niedrigen zweistelligen Bereich, wobei erwartungsgemäß die digitalen Medien sowohl bei Werbeerlösen als auch der Ergebnisentwicklung die treibenden Kräfte sein werden. Bereits 2013 entfielen 70 Prozent der Werbeerlöse von insgesamt 1,64 Milliarden Euro (+7,1 Prozent) auf die digitalen Aktivitäten von Axel Springer. vs
Meist gelesen
stats