Auktionshammer und Sonderhefte Axel Springers Vermarktungspläne 2014

Donnerstag, 07. November 2013
ASMI-Marketingchef Arne Bergmann
ASMI-Marketingchef Arne Bergmann

Große Pläne: Axel Springer Media Impact, mit über einer Milliarde Euro Bruttowerbeumsatz mit einigem Abstand Deutschlands größter Verlagsvermarkter, will ab 2014 mehr Inventar über Versteigerungen verkaufen. Und zwar nicht nur, wie am Montag bekannt wurde, Restinventar via Real-Time-Bidding mit dem neuen strategischen Partner Google. Sondern auch - und das tunlichst in Eigenregie - Premium-Standardflächen auf der Homepage von Bild.de und zunächst testweise sogar in Print. Damit könnte der Einfluss der Mediaagenturen auf die Konditionen langfristig schwinden.

Und auch aus diesem Grund: 2014 plant der Verlag deutlich mehr Spezialausgaben und monothematische Anzeigensonderveröffentlichungen. Damit will Axel Springer nicht nur seine Umsätze erhöhen, sondern auch die unterm Strich verbleibenden Nettoerträge - und zwar dadurch, dass diese "Leuchtturm-Projekte" (interne Bezeichnung) möglichst abseits der bestehenden, hoch rabattierten Rahmenverträge mit den Mediaagenturen laufen sollen.

In HORIZONT erläutert Arne Bergmann, im September bei Springers Vermarkter zum Marketingchef aufgestiegen, seine Pläne fürs kommende Jahr. Abonnenten lesen dies in der Ausgabe 45/2013, die am Donnerstag, 7. November erscheint. rp

Meist gelesen
stats