Attacke gegen Adblocker Das listige Angebot der Vermarkter

Mittwoch, 12. Februar 2014
G+J-Manager Oliver von Wersch
G+J-Manager Oliver von Wersch

Der Streit um Werbeblocker im Internet geht mit aller Heftigkeit weiter - und mit neuen hintersinnigen Angeboten. Kritikführer auf Vermarkterseite ist in dieser Woche Oliver von Wersch, Geschäftsführer von Gruner + Jahrs Digitalvermarkter G+J EMS und zugleich Vize im Online-Vermarkterkreis (OVK) des Digitalverbandes BVDW. In seinem Visier bei der Diskussion auf der Fachkonferenz D3Con in Hamburg stand Till Faida, Chef des umstrittenen führenden Anbieters Adblock Plus. Wie wäre es denn, fragt von Wersch, wenn Faida seinen Werbeblocker mal eine Woche abschalten und auf den betreffenden Flächen eine gemeinsame Marktforschung schalten würde zur Frage, ob und welche Werbung die User tatsächlich störe. "Dann könnten Sie mal beweisen, wie ernst Sie es meinen mit Ihrer Dialogbereitschaft zum Wohle der Nutzer", wettert von Wersch.

Zuvor hatte er Faida, der keine Gelegenheit hatte, auf dieses Angebot zu antworten, heftig attackiert. Und das ist nicht das einzige Thema, das Vermarkter und Werbungtreibende derzeit fordert. Auch der automatisierte Handel mit digitalen Werbeflächen verändert das Geschäft. Mehr zu den Diskussionen auf der Konferenz D3Con lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 7/2014, die am Donnerstag, 13. Februar 2014 erscheint. rp

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