Antenne Bayern Programmchefin Ina Tenz ermuntert Radiomacher zu Co-Produktionen fürs Netz

Montag, 06. November 2017
Ina Tenz im Video-Interview mit turi2.tv und HORIZONT Online
Ina Tenz im Video-Interview mit turi2.tv und HORIZONT Online
© turi2 / HORIZONT
Themenseiten zu diesem Artikel:

Ina Tenz Antenne Bayern Spotify Amazon Alexa


Ina Tenz, seit Anfang 2017 Programmdirektorin von Antenne Bayern, appelliert an ihre Radio-Kollegen, über gemeinsame Inhalte fürs Netz nachzudenken. "Wir Radiosender sind ja dazu erzogen, unsere regionalen Grenzen zu verteidigen", aber etwa bei der Produktion von Podcasts sollten die Sender überlegen: "Kann man das nicht gemeinsam machen?", sagt Ina Tenz im Interview mit turi2.tv und HORIZONT bei den Medientagen München. Noch sei das aber Zukunftsmusik, weil bei den Sender vorher noch "viele über viele Stöckchen springen müssen".

Keine Kooperation strebt Ina Tenz dagegen mit Spotify an, wo Antenne Bayern bewusst nicht präsent sei: "Wir wollen nicht unser Tafelsilber verscherbeln", sagt sie und ist überzeugt, "dass Content einen Wert hat, dass Content auch eine Markenbezogenheit hat". Anstatt die Inhalte der Konkurrenz zu überlassen, will Antenne Bayern lieber selbst davon profitieren, "so dass auch die Daten bei uns bleiben und letztendlich auch die Erlöse." Auf anderen Plattformen ist der Sender dagegen sehr wohl präsent: Bei Amazons Sprachassistentin Alexa verzeichnet der Antenne-Bayern-Skill 10.000 Aufrufe am Tag. Und die bei Instagram und Facebook gestartete Serie Menschen aus Bayern schafft es nun auch ins Radio. hor

Meist gelesen
stats