"An apple is an apple" Mit dieser ruhigen Kampagne antwortet CNN auf Trumps Fake-News-Vorwürfe

Dienstag, 24. Oktober 2017
"Facts First" kommt ganz ohne das Wort "Fake News" und eine direkte Nennung Trumps aus
"Facts First" kommt ganz ohne das Wort "Fake News" und eine direkte Nennung Trumps aus
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Ein Apfel bleibt ein Apfel - egal, wie oft man Banane zu ihm sagt. Mit dieser einfachen, aber in Zeiten wie diesen sehr ausdrucksstarken Metapher startet der US-amerikanische Fernsehsender CNN seine Anti-Fake-News-Kampagne "Facts First". Eine ruhige und sachliche Antwort auf Donald Trumps Vorwürfe.
Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Amerika könnte es "Fake News" wohl zum Unwort des Jahres schaffen. Schließlich wirft der US-amerikanische Präsident Trump immer wieder mit diesem Vorwurf gegen die Medien um sich. Insbesondere dem TV-Sender CNN ist der Republikaner überhaupt nicht wohlgesinnt, seine Kritik bleibt dabei nicht unbedingt sachlich. Hier nur ein Beispiel, in dem er seine Meinung über sein Lieblingsmedium Twitter äußert: 

Doch wer verbreitet wirklich falsche Nachrichten? CNN reagiert auf die Fake-News-Vorwürfe nun mit einer Aufklärungskampagne - und kommt ganz ohne das Unwort selber und eine direkte Anspielung auf Trump aus. Der erste Spot von "Facts First" ist zwar sehr einfach und minimalistisch produziert - schließlich sieht man 30 Sekunden lang lediglich einen roten Apfel. Doch durch das Voiceover wird die Message des Films umso deutlicher.

„This is an apple. Some people might try to tell you that it's a banana. They might scream, 'Banana, banana, banana,' over and over and over again. They might put banana in all caps. You might even start to believe it's a banana, but it's not. This is an apple.“
CNN - Facts First
Die Kampagne wird im Rundfunk, Print, Digital und im Social Web ausgerollt. Für die Kreation zeichnet die Agentur Figliulo & Partners verantwortlich. Die Regie übernahm Spencer LaVallee von F&P Studios.

Auch in Deutschland setzen Medien ein Zeichen gegen Fake News. Ein Beispiel dafür ist die im September 2015 gestartete Kampagne "Jedes Wort wert" der Tageszeitungen aus Niedersachsen und Bremen, die gestern in die zweite Runde ging und in der für wahre und seriöse Informationsquellen geworben wird. bre
 
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