Alternative zum Like-Button Facebook stellt Emoji-Symbole vor

Freitag, 09. Oktober 2015
Die Facebook-Zentrale in Menlo Park
Die Facebook-Zentrale in Menlo Park
Foto: Facebook
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Facebook Mark Zuckerberg Emoji


Als Facebook-Gründer Mark Zuckerberg eine Alternative zum "Like"-Button ankündigte, dachten viele gleich an einen "Gefällt mir nicht"-Knopf. Doch Facebook wählt einen anderen Weg mit Symbolen für verschiedene Emotionen.
Facebook führt zusätzlich zu seinem bekannten "Like"-Button sechs neue Symbole ein, die Gefühle wie Mitgefühl, Wut oder Freude ausdrücken sollen. Sie sehen zumeist wie typische Emoji-Zeichen aus - eine Art weiterentwickelte "Smileys". Damit löst das weltgrößte Online-Netzwerk die Ankündigung von Gründer und Chef Mark Zuckerberg ein, der Mitte September Alternativen zum "Gefällt mir"-Knopf angekündigt hatte.

Today we’re launching a pilot test of Reactions — a more expressive Like button. As you can see, it’s not a “dislike”...

Posted by Chris Cox on Donnerstag, 8. Oktober 2015
Das wurde zunächst als Aussicht auf einen "Gefällt mir nicht"-Button verstanden, gegen den sich Facebook immer gesträubt hatte. Doch das Unternehmen stellte ziemlich schnell klar, dass dabei eher an Sympathie-Bekundungen gedacht werde und man auf jeden Fall eventuelles Mobbing verhindern wolle. Die neuen Symbole stehen für Liebe (ein Herz), Lachen (ein entsprechendes Emoji-Symbol mit der Bezeichnung "Haha"), Zustimmung ("Yay"), Überraschung ("Wow"), Traurigkeit (Gesicht mit Träne) und Wut (rot im Gesicht). Zur Begründung für die Auswahl hatte Facebook unter anderem darauf verwiesen, dass es zum Beispiel problematisch sei, unter einem Trauer-Eintrag ein "Gefällt mir" anzuklicken.

Die neuen Symbole wurden zunächst in Irland und Spanien eingeführt, schrieb Facebook-Manager Chris Cox am Donnerstag. Die Nutzer bekämen sie zu sehen, wenn sie einen "Like"-Button lange gedrückt halten oder mit dem Mauszeiger darüber gleiten. Mit Reaktionen aus den beiden Ländern solle die Funktion verbessert und bald auch allen anderen Facebook-Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden. dpa
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