Alternative für Deutschland "Tagesspiegel" lehnt AfD-Anzeige ab

Freitag, 29. Juli 2016
Der "Tagesspiegel" berichtet zwar über die Kampagne der AfD - als Anzeige abbilden wollte man die Motive aber nicht
Der "Tagesspiegel" berichtet zwar über die Kampagne der AfD - als Anzeige abbilden wollte man die Motive aber nicht
Foto: Tagesspiegel.de
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Der "Tagesspiegel" und die AfD werden wohl keine guten Nachbarn mehr: Die Berliner Tageszeitung hat eine Anzeige der rechtspopulistischen Partei abgelehnt und dies mit einer Anspielung auf die umstrittene Nachbarschafts-Äußerung von Partei-Vize Alexander Gauland begründet.
"Wir sind nicht sicher, ob die Nachbarschaft unserer Zeitung zu Ihnen passt. Vielleicht versuchen Sie es erst einmal bei der Nationalmannschaft", teilte die Unternehmenskommunikation des "Tagesspiegel" der Partei mit. Die Zeitung bestätigte auf Anfrage einen entsprechenden Bericht von Turi2. Alexander Gauland hatte im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft mit der Aussage irritiert, die Leute würden Nationalspieler Jérôme Boateng zwar "als Fußballspieler" gut finden - "aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben". Die Berliner AfD hat gestern die Motive für ihre Wahlkampagne vorgestellt. Darin geriert sich die Partei als Garant der inneren Sicherheit: Mit Claims wie "Berlin braucht Sicherheit" oder "Berlin braucht klare Regeln" besetzt die AfD vor allem Themen wie Kriminalitätsbekämpfung und Zuwanderung. dh
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