Agof Internet Facts T-Online holt sich Platz an der Spitze zurück

Donnerstag, 26. März 2015
T-Online hat im Januar die Spitze der Agof Internet Facts zurückerobert
T-Online hat im Januar die Spitze der Agof Internet Facts zurückerobert
Foto: HORIZONT

Zurück in den November: Nachdem Ebay im Dezember in den Internet Facts der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (Agof) stolz die Spitze erobert hatte, sind Anfang des Jahres die Positionen wieder klar verteilt: T-Online führt das Angebotsranking im Januar mit 27,20 Millionen Unique Usern an, Ebay kommt auf 23,75 Millionen. Bei den Vermarktern liegt Ströer mit 38,33 Millionen Nutzern unangefochten vorne.
Erfolgreichstes Nachrichtenangebot ist weiterhin Bild.de. Axel Springers Online-Flaggschiff rangiert mit 17,83 Millionen Unique Usern auf Platz 3. Focus Online erkämpft sich im Januar mit 13,85 Millionen Nutzern Platz 7, Spiegel Online schafft es mit 12,57 Millionen wieder einmal in die Top Ten (Rang 9). Auffälligste Veränderung in der Spitzengruppe der Angebote: Die Kochplattform Chefkoch.de (Gruner + Jahr) rutscht mit 12,43 Millionen Unique Usern um drei Plätze ab. Im Vermarkterranking führt weiterhin das Dreiergespann aus Ströer Digital (38,33 Millionen Unique User), Interactive Media (34,49 Millionen) und Axel Springer Media Impact (34,18 Millionen). Auf den Folgeplätzen fällt im oberen Feld vor allem der Absturz von United Internet Media auf. Der Vermarkter hält sich zwar in den Top Ten, fällt mit 23,16 Millionen Nutzern auf Rang 9. (Hier geht es zu den Mobile Facts der AGOF)

Die reichweitenstärkten Websites in Deutschland
Die reichweitenstärkten Websites in Deutschland (Bild: AGOF/Statista)
Jeweils einen Platz zulegen konnten dagegen Tomorrow Focus (31,47 Millionen Unique User), IP Deutschland (27,80 Millionen), Ebay Advertising (25,01 Millionen) und Tageszeitungsvermarkter OMS (24,12 Millionen). Interessant bei Letzterem: Das Verlagsbündnis hält sich in den Top Ten, obwohl im Januar erstmals die Titel von M. DuMont Schauberg fehlen. Das Kölner Unternehmen hatte die OMS Ende 2014 verlassen und lässt sich seit Anfang dieses Jahres von Ströer Digital vermarkten. OMS-Chef Matthias Wahl: "Die Stärke der OMS als nationaler Digitalvermarkter gründet sich auf der Gemeinschaft der Verlage und der Gesamtheit des Premiumportfolios, nicht auf einzelnen Angeboten oder Regionalverlagen. Das wissen unsere Publisher genauso zu schätzen wie unsere Werbekunden." Für die sei es absolut entscheidend, für ihre Kampagnen alle Titel über alle Screens hinweg aus einer Hand buchen zu können. kl

Die Top-Vermarkter bei der AGOF
Die Top-Vermarkter bei der AGOF (Bild: AGOF/Statista)
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