Accelerated Mobile Pages Google kündigt weitere Werbeformate für den Mobile-Turbo an

Mittwoch, 08. Juni 2016
Google will die AMP-Erfahrung weiter verbessern
Google will die AMP-Erfahrung weiter verbessern
Foto: Google

Zu Beginn des Jahres launchte Google das mobile Webseiten-Format Accelerated Mobile Pages (AMP). Nun gibt der Internetkonzern neue Einblicke in die Vermarktung und Monetarisierung der schnell ladenden Mobil-Seiten. So hat Google etwa die Performance von AMP-Werbung im Vergleich zu Anzeigen in konventionellen Umfeldern getestet. Außerdem sind neue Werbeformate in Planung.
Ein Vergleich des Inventars von 150 Publishern weltweit habe ergeben, dass die Klickraten für AMP-Werbung höher seien als bei gewöhnlicher Mobil-Werbung: 90 Prozent der Publisher hätten verbesserte Click-Through-Rates (CTR) festgestellt, heißt es in Googles offiziellem AMP-Blog. Auch die Sichtbarkeit von Anzeigen im AMP-Umfeld sowie die Preise pro 1000 Impressions (eCPM) seien deutlich höher. In den kommenden Monaten will Google die Erfahrung für Werbungtreibende und Nutzer noch verbessern. Noch habe man nur an der Oberfläche gekratzt, heißt es in dem Blogbeitrag. Ändern will man dies etwa mit den neuen Anzeigenformaten Sticky Ads und Flying Carpet Ad. Bei Letzterem handelt es sich um große, opulente Canvas-Werbung. Zudem will Google daran arbeiten, Anzeigen zu entwickeln, die genauso schnell laden wie die AMP an sich. Bereits vor dem Launch des Formats hat Google vier Kriterien festgelegt, die AMP-Werbung erfüllen muss: "Schneller ist besser", "Schönheit zählt", "Sicherheit ist ein Muss" und "Gemeinsam sind wir besser". Bislang nutzen Dutzende Medien das Format, darunter auch die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", die "Bild" und die "Zeit". Alle Teilnehmer des Projekt gibt es hier. ire


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