ARD-Montagabend "#Beckmann" wird auf späteren Sendeplatz verschoben

Freitag, 10. Juli 2015
Reinhold Beckmann geht weiter für die ARD auf Recherche - wird aber zu späterer Stunde gesendet
Reinhold Beckmann geht weiter für die ARD auf Recherche - wird aber zu späterer Stunde gesendet
Foto: NDR/Paul Schirnhofer/beckground.tv
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Ex-Talker Reinhold Beckmann muss sich an einen späteren Sendeplatz bei der ARD gewöhnen müssen: Seine Reportage-Reihe "#Beckmann", bislang montags zur besten Sendezeit im Programm, wird im Herbst auf den späteren Abend verschoben. 2016 folgt dann der Wechsel auf den Dienstag - zu noch späterer Uhrzeit.
Das beschlossen die ARD-Fernsehdirektoren gestern auf ihrer Programmkonferenz in Köln. Die Maßnahme dürfte damit zusammenhängen, dass die Sendung auf ihrem bisherigen Sendeplatz quotentechnisch nie wirklich zu überzeugen wusste. In der Regel schalteten um die 2 Millionen Zuschauer ein. Trotz der Verschiebung des Formats sprachen die Programmverantwortlichen davon, "die Marke #Beckmann zu stärken". Die Reportage-Reihe soll im Herbst weiterhin am Montagabend zu sehen sein, und zwar im Rahmen von zwei Eventprogrammierungen. Am 5. Oktober zeigt die ARD den Fernsehfilm "Leberkäseland", im Anschluss um 21.45 Uhr beschäftigt sich Reinhold Beckmann mit den im Film vorkommenden Themen Heimat und Migration. Eine Woche später behandelt "#Beckmann" im Anschluss an den Prime-Time-Film "Auf der Straße" das Thema Verschuldung. Ab 2016 dann soll "#Beckmann" insgesamt elfmal am Dienstagabend um 22.45 Uhr laufen.
Reinhold Beckmann ist seit 1999 als ARD-Talker im Einsatz (c) ARD

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Künftig will die ARD am Montagabend verstärkt Check-Formate bringen. In 25 Ausgaben sollen dabei die Themen Lebensmittel, Haushalt, Verbraucher, Marken, Reise, Geld und Gesundheit behandelt werden. "Auf vielfachen Zuschauerwunsch" hin zeige man zudem ab kommendem Jahr verstärkt Naturdokumentationen im Hauptprogramm. Geplant sei unter anderem die sechsteilige Koproduktion mit der BBC "Die große Jagd". ire
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