ARD-Krimi So amüsiert sich das Netz über den Münchner Porno-Tatort

Montag, 09. Oktober 2017
 Franz Leitmayr ermittelt im Porno-Milieu
Franz Leitmayr ermittelt im Porno-Milieu
© BR/Hagen Keller
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Der Tatort "Hardcore" aus München hat die sozialen Netzwerke am Sonntagabend in Wallung gebracht - und das nicht nur wegen der Handlung im Umfeld von Porno-Darstellern und -Produzenten und zahlreicher expliziter Sex-Szenen. Auch der eine oder andere Dialog wurde bei Twitter gefeiert - Stichwort Raute. 
Der Münchner Tatort erfreut sich bei Zuschauern großer Beliebtheit - auch weil sich der Bayerische Rundfunk nicht davor scheut, den altgedienten Haudegen Batic und Leitmayr auf ihre alten Tage einiges zuzumuten. Die jüngste Folge spielte im Porno-Milieu und scheute sich nicht vor expliziten Bildern und genretypischem Vokabular. Das kam bei vielen Zuschauern gut an, auch wenn der Täter relativ früh erkennbar war. 


Ein gefundenes Fressen für die Twitter-Gemeinde war auch ein Dialog, in dem Leitmayr statt "Hashtag" "Raute" sagt - und prompt von Batic angepflaumt wird: "Was soll das mit dieser Raute? Sag halt Hashtag!" - "Das sag ich, damit du auch was verstehst." 

Auch gemessen an den Zuschauerzahlen war der "Tatort: Hardcore" ein voller Erfolg: Mit 9,12 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 25,5 Prozent war der ARD-Krimi am Sonntag die meistgesehene Sendung des Tages. Das WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Aserbaidschan bei RTL lockte im Schnitt 8,99 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Das war ein Marktanteil von 27,1 Prozent. dh
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