AOL-Umfrage Qualität und Ladezeiten sind die größten Herausforderungen im Bereich Mobile Video

Mittwoch, 22. Februar 2017
57 Prozent aller Nutzer schauen täglich Videos auf dem Handy
57 Prozent aller Nutzer schauen täglich Videos auf dem Handy
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AOL Clips


Die mobile Nutzung ist einer der größten Wachstumstreiber im Bereich Video. Dabei geht der Trend hin zu immer kürzeren Videos: Die meisten Nutzer schauen sich Clips an, die höchstens eine Minute lang sind. Das geht aus einer aktuellen Studie von AOL hervor. 
Parallel zur steigenden Online-Nutzung per Smartphone steigt auch der Konsum von Bewegtbild über mobile Endgeräte. Im Schnitt schauen 57 Prozent der Konsumenten weltweit täglich Videos über ihr Mobiltelefon. Zum Vergleich: Der Anteil der Nutzer, die täglich über stationäre Geräte Onlinevideos schauen, liegt mit 58 Prozent nur noch unwesentlich höher. Mobile wird die stationäre Nutzung von Videos also voraussichtlich in diesem Jahr überholen.  Dabei geht der Trend klar in Richtung kurzer Clips: 34 Prozent der Verbraucher schauen sich Videos an, die höchstens eine Minute lang sind. Bei 30 Prozent der Nutzern liegt die tägliche Videonutzung bei maximal 5 Minuten. Bis 10 Minuten sehen 25 Prozent der Nutzer Videos, 10 bis 20 Minuten 22 Prozent und über 20 Minuten pro Tag schauen sich 21 Prozent der Nutzer Mobile-Videos an. 

Mit der zunehmenden Nutzung steigen auch die Werbeinvestitionen in Mobile Video rasant. 47 Prozent der Advertiser rechnen damit, dass die Werbeausgaben für Mobile Video im laufenden Jahr um mindestens 25 Prozent steigen. Bei den Publishern gehen sogar 57 Prozent von einer Steigerung der Investitionen in dieser Größenordnung aus. 

Allerdings gibt es nach wie vor Hindernisse. Vor allem die Qualität sowohl der Inhalte als auch der Werbung bereiten Advertisern wie Publishern Kopfzerbrechen: 34 Prozent der Werbetreibenden sehen in der Qualität der Werbeinhalte das größte Wachstumshindernis. Für 32 Prozent ist das Thema Adblocking eine große Herausforderung. Die Publisher treibt vor allem die Sorge um die Qualität des Nutzererlebnisses (62 Prozent) und die Qualität des Werbeinventars um (61 Prozent).

Die Ladezeiten sind für beide Seiten nach wie vor ein Problem: Während die Advertiser mit leichteren Video-Ads reagieren, eruieren die Publisher technische Lösungen, um die Ladezeiten zu verkürzen. Für die Studie befragte AOL 1300 Verbraucher zwischen 13 und 54 Jahren sowie 1600 Entscheider bei Advertisern und Publishern weltweit. dh
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