AOL-Studie zu Videowerbung Programmatic Video ist trotz Herausforderungen auf dem Vormarsch

Montag, 23. November 2015
Immer mehr mobile Videowerbung wird programmatisch gehandelt
Immer mehr mobile Videowerbung wird programmatisch gehandelt
Foto: Fotolia_Rangizzz
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Onlinewerbung AOL Videowerbung Umfeldqualität Inventar


Mobile und Video bleiben die großen Wachstumstreiber im Bereich Onlinewerbung. Dabei wird immer mehr Inventar programmatisch gehandelt - trotz bekannter Probleme wie Umfeldqualität, Sicherheit und Ad Fraud. Das geht aus der neuen Ausgabe des jährlichen "State of Video Report" von AOL hervor.
Mobile Videos sind nach wie vor einer der größen Treiber der Online-Werbebranche. So planen laut AOL mehr als die Hälfte der befragten Kunden im kommenden Jahr eine Erhöhung ihrer Budgets. Dabei müssen die Anbieter und Vermarkter aus Kundensicht aber noch eine Reihe von Herausforderungen meistern. Vor allem das Targeting über unterschiedliche Endgeräte hinweg (53 Prozent) und die korrekte Zuordnung und Messung (44 Prozent) werden von Kunden als Problemfelder genannt. Auf breiter Front durchgesetzt hat sich mittlerweile der programmatische Handel mit Videowerbung. 98 Prozent der Kunden kaufen Videowerbung programmatisch ein. Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) haben dafür eigene Kompetenzen aufgebaut, weitere 47 Prozent wollen entsprechende Kapazitäten im kommenden Jahr aufbauen.

Dabei sehen die meisten Kunden auch in diesem Bereich noch Probleme, die gelöst werden müssen: Für 50 Prozent sind die Sicherheit und die Qualität des Inventars die größte Herausforderung, für 48 Prozent die Integration von Programmatic Ads in bestehende Prozesse und Systeme. 35 Prozent haben zu wenig qualifizierte Mitarbeiter, immerhin 22 Prozent der Unternehmen wissen nicht, wie sie Programmatic Buying in ihre bestehenden Systeme integrieren können.

Viele Fragezeichen gibt es nach wie vor bei der Kampagnensteuerung und -kontrolle: So ist die Klickrate mit 43 Prozent immer noch die am häufigsten verwendete Kennzahl. Für immerhin 40 Prozent spielen aber auch Qualitätsmerkmale wie Viewability und Fraud eine Rolle. Es folgen Kennzahlen wie Reichweite (38 Prozent), Brand Lift (37 Prozent), Completion Rates (37 Prozent), Cost per Engagement, (36 Prozent), die Conversion-rate (31 Prozent) und GRPs (28 Prozent).

Für den State of the Video Report von AOL wurden Experten von 411 Unternehmen, Agenturen und Publishern in Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland befragt. dh
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