AIM Verlage holen Bernhard Willer als zweiten Geschäftsführer

Mittwoch, 21. August 2013
Bernhard Willer wird zweiter Chef bei Ad Impact Monitor
Bernhard Willer wird zweiter Chef bei Ad Impact Monitor

Mehr Kraft nach außen: Die Publikumsverlage verschreiben dem Ad Impact Monitor (AIM), ihrem Forschungs-Großprojekt zum Nachweis von Werbewirkung, einen zweiten Chef. Ab September übernimmt Bernhard Willer, 50, neben Helge-Jörg Volkenand die Position des Geschäftsführers des operativ für AIM verantwortlichen Vereins. Eine AIM-Sprecherin bestätigt eine entsprechende Information von HORIZONT.NET auf Anfrage. AIM gilt als wichtigstes Projekt, um die Stellung der Gattung Publikumszeitschrift im Werbemarkt zu behaupten. Willer soll sich vor allem um die Vermarktung von AIM sowie um die Akquisition und Betreuung der Mitglieder kümmern, während Volkenand als Vorsitzender der Geschäftsführung vorrangig nach innen wirken soll: kaufmännische Leitung, Studienkoordination und Unterstützung der AIM-Gremien. Dies - und die Tatsache, dass die Mitgliedsverlage in schwierigen Zeiten den Etat für einen zweiten Geschäftsführer bewilligt haben - zeigt, dass das Projekt aus Sicht der Zeitschriftenhäuser nach dem bekannt holprigen Start 2009, Nachbesserungen Ende 2010, der Neuaufstellung im Mai 2011 und dem Antritt Volkenands Ende 2011 bisher wohl immer noch nicht die erhoffte Außenwirkung entfaltet hat, trotz der jüngsten Offensive ab Ende 2012. In diesem Herbst will AIM ein Tool vorstellen, mit dem Agenturen den Mediamix für erwünschte Werbewirkungen interaktiv planen können.

Willer ist seit 2004 mit seiner Medienberatung Willkom selbstständig unterwegs. Zuvor (ab Mitte 2001) war der Diplombetriebswirt Head of Print bei der Media-Agentur OMD, nach Stationen beim Bauer-Verlag, auf Kundenseite als Media-Manager bei Kraft Foods und dann als Leiter Anzeigenmarketing Markenartikel bei der Motorpresse Stuttgart. rp
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