Paid Posts "New York Times" nennt erste Zahlen zu Native Advertising

Dienstag, 30. September 2014
Paid Post von NYT.com für den Versicherungskonzern MetLife
Paid Post von NYT.com für den Versicherungskonzern MetLife
Foto: Screenshot: NYT.com
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Meredith Kopit Levien, seit Juli 2013 Head of Advertising bei der "New York Times", hat bei der renommierten Tageszeitung für frischen Wind gesorgt. Sie verjüngte das Verkaufsteam radikal, engagierte zahlreiche Digital Natives und öffnete die Website NYT.com auch für Native Advertising. Der Schritt stieß erwartungsgemäß auf Kritik - die Zahlen scheinen der Vermarktungschefin indes Recht zu geben.
Gegenüber "Capital New York" sagte Levien, dass man seit dem Start der sogenannten Paid Posts im Frühjahr 32 Kunden gewinnen konnte - darunter Schwergewichte des US-Werbemarkts wie Netflix, Dell, den Energiekonzern Chevron und das Versicherungsunternhemen MetLife. Für die Kreation, also die Erstellung des Contents, seien Summen von 25.000 bis zu 200.000 US-Dollar geflossen - den Mediawert nicht eingerechnet. Die erfolgreichsten Kampagnen hätten Hunderttausende Views erzielt. 16 Mitarbeiter kümmern sich bei der "New York Times" mittlerweile um die Produktion von Inhalten für Native-Advertising-Kampagnen, geleitet wird die Abteilung von Adam Aston, einem ehemaligen Redakteur der Businessweek.
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Noch können die ersten Vorzeigeerfolge die sinkenden Einnahmen aus dem klassischen Werbegeschäft allerdings kaum auffangen. Im 2. Quartal dieses Jahren sanken die Werbeerlöse der Tageszeitung um 4,1 Prozent auf 156,3 Millionen Dollar. Bei den digitalen Abonnenten verzeichnet der Paid-Content-Pionier zwar nach wie vor ein Wachstum. Aktuell haben die digitalen Produkte der "New York Times" 831.000 zahlende Nutzer - zuletzt verlangsamte soich das Wachstum aber spürbar. Im 2. Quartal konnten die digitalen Angebote lediglich 32.000 neueu Nutzer anlocken. dh
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