Überregionale Tageszeitungen verlieren Auflage

Dienstag, 15. Juli 2003

Die Tageszeitungen "Welt", "FAZ" und "Süddeutsche Zeitung" haben im 2. Quartal diesen Jahres Käufer verloren. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" büßt im Vergleich zum Vorjahresquartal 4,1 Prozent der Gesamtauflage (Montag bis Samstag) ein. Vor allem der Einzelverkauf gibt mit minus 7,6 Prozent überproportional nach. Mit 381.318 verkauften Exemplaren liegt die "FAZ" hinter der "Süddeutschen Zeitung", die mit einem Minus von 2,3 Prozent in der Gesamtauflage auf insgesamt 432.875 verkaufte Exemplare kommt. Auch das Springer-Blatt "Welt" verliert am Kiosk ein Zehntel seiner Käufer. Insgesamt verbucht die "Welt" einen rückläufigen Absatz von minus 6,1 Prozent auf 221.207 Exemplare.

Weiter im Aufwind liegt dagegen die "Financial Times Deutschland" mit einem Plus von 10,1 Prozent auf 91.117 verkaufte Exemplare. Vor allem im Abobereich kann der Wirtschaftstitel punkten: Mit 8465 Neuzugängen ist selbst der Verlust von 307 Exemplaren im Einzelverkauf zu verschmerzen. Über den Hebel der sonstigen Verkäufe, die um stolze 69,5 Prozent, also insgesamt 32.326 Exemplare hochgeschraubt wurden, weist das "Handelsblatt" im 2. Quartal ein Plus von 2,5 Prozent auf 146.571 verkaufte Exemplare aus. Der Einzelverkauf bricht um ein Fünftel auf 11.970 Exemplare ein. sch
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