Übernahme von Ullstein Heyne List durch Random House noch unsicher

Montag, 31. März 2003

Das Bundeskartellamt hat offenbar Bedenken gegen den Verkauf des Springer-Buchverlags Ullstein Heyne List an die Bertelsmann-Tochter Random House. Grund ist die Befürchtung, dass nach der Fusion im Taschenbuchmarkt eine marktbeherrschende Stellung entstehen könnte.

Random House hätte nach der Übernahme des Verlags einen Marktanteil von 38 Prozent. Offenbar will das Kartellamt einem Beschluss des Kammergerichts Berlin aus dem Jahr 1982 folgen, wonach Taschenbücher als eigener Teilmarkt zu verstehen sind. he
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