Überlebenstips für den europäischen E-Commerce

Donnerstag, 24. September 1998

Nach einer Marktforschungsstudie des US-Unternehmens Jupiter Communications könnten deutsche, französische und britische Unternehmen im Electronic Commerce erfolgreicher sein, wenn sie mehr Geldin virtuelle Geschäfte investieren und den Wissensrückstand gegenüber US-Firmen in bezug auf neue E-Commerce-Technologien aufholen. Nach Jupiter ist der europäische Einzelhandel nicht bereit, großeSummen in E-Commerce zu investieren und eine No-Profit-Zeit in den ersten Jahren zu akzeptieren. Europäische Unternehmen verfügten jedoch über die Stärke, nicht nur den lokalen Markt, sondern auch andere europäische Märkte zu kennen. Außerdem seien sie bereits mit ihren Produkten im realen Marktbekannt, so daß ein Markenbewußtsein bereits vorhanden sei und nicht erst über E-Commerce gebildetwerden müsse. Nicholas Negroponte, der Gründer des MIT Media Lab, Boston, sagt, daß die Potentiale, die E-Commerce mit sich bringe, von den Unternehmen viel zu niedrig eingeschätzt würden. Geradekleine Länder erhielten aber über diese Geschäftsform die Möglichkeit, sich gegen große Konzerne behaupten.
Infolink: Jupiter
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