Über Gebührengelder soll nicht mehr öffentlich gestritten werden

Mittwoch, 03. Juni 1998

ZDF-Intendant Dieter Stolte und der ARD-Vorsitzende Udo Reiter vereinbarten auf einem Treffen in Frankfurt, die öffentliche Auseinandersetzung um die Bewertung des Berichts der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (KEF) zu beenden. Stattdessen sollen die Sachfragen kommissionsintern in Arbeitsgruppen behandelt werden. Die KEF hatte in ihrem Berichteinen Überschuß der ARD bis zum Jahr 2000 von mehr als 900 Millionen Mark errechnet. Daraufhin forderten Politiker von Koalition und SPD, daß die Gelder an die Gebührenzahler zurückfließen müssen, falls die ARD Überschüsse erwirtschafte.
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