Öffentliche Datenübertragungsdienste stellen 2004 einen Markt von 6,9 Milliarden Dollar dar

Dienstag, 02. März 1999

Nach einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan profitieren die öffentlichen Datenübertragungsdienste vom schärfer werdenden Wettbewerb unter den Unternehmen. Diese müßten aus Konkurrenzgründen vor allem auf einen effizienten Datenfluß achten. Heute stellen die Datenübertragungsdienste einen Markt von 3,9 Milliarden Dollar dar. Die Umsätze sollen laut Frost & Sullivan jedoch kräftig steigen und im Jahr 2004 einen Wert von 6,9 Milliarden Dollar erreicht haben. Hauptwachstumsfaktoren, so die Studie, sind die Ausweitung des internationalen Datenverkehrs, die Globalisierung, das zunehmende Interesse am Internet und die stärkere Konkurrenz in vertikalen Marktsegmenten. Die immer komplexeren Anwendungen schließen nach Auskunft der Unternehmensberater zunehmend auch Sprach- und Videodaten ein, so daß die Anbieter für die Nutzung dieser speicherintensiven Daten ständig mehr Bandbreite bereitstellen müßten. Zum Wachstum des Marktes tragen darüber hinaus neben technischen Entwicklungen vor allem die Deregulierung und Liberalisierung der öffentlichen Datenkommunikation bei.
Meist gelesen
stats