Öffentlich-Rechtliche wollen deutlich höhere Gebühren

Mittwoch, 30. April 2003
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ARD und ZDF wollen demnächst deutlich mehr Geld von ihren Zuschauern haben: Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, haben die beiden Sender bei der zuständigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) für die Gebührenperiode von 2005 bis 2008 eine Etaterhöhung von zusammen knapp 2,9 Milliarden Euro beantragt. Umgerechnet auf die monatlichen Rundfunkgebühren würde dies einen Anstieg um 1,80 Euro auf knapp 18 Euro bedeuten.

Uneinigkeit bestehe zwischen den Sendern allein in der Begründung ihres erhöhten Finanzierungsbedarfs: In der ARD betrachte man die anteilig geforderten 1,8 Milliarden Euro, die über vier Jahre verteilt pro Sendeanstalt etwa 50 Millionen Euro an Mehreinnahmen bedeuten würden, als eine Art Inflationsausgleich. ZDF-Intendant Markus Schächter hingegen fürchte bei Ausbleiben zusätzlicher Mittel um die Konkurrenzfähigkeit des Mainzer Senders. sch
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