Öffentlich-Rechtliche weisen Vorwürfe des BDZV zum Internet zurück

Freitag, 05. Juli 2002

Die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sender weisen die Kritik des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), an den Internetaktivitäten von ARD und ZDF zurück. Der BDZV hatte bemängelt, diese seien von „unverantwortlichem Wildwuchs, der weder mit dem Auftrag der Grundversorgung, noch mit der Entwicklungsgarantie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Einklang zu bringen ist“.

„Bei allem Verständnis für die wirtschaftliche Lage der Zeitungsverleger, wird hier mit untauglichen Mitteln versucht, ARD und ZDF auf dem immer wichtiger werdenden Feld der Onlineangebote die Wettbewerbsfähigkeit zu bestreiten“, sagt der in der ARD für Online-Fragen zuständige SR-Intendant Fritz Raff. ZDF-Intendant Markus Schächter stellt angesichts der erhobenen Vorwürfe klar, dass sich das ZDF mit seinen Onlineangeboten eindeutig im Rahmen der rechtlichen Vorgaben bewege: Der gesetzliche Rahmen, der vom ZDF-Fernsehrat im Wege der Selbstbindung noch enger gezogen wurde, schließt die vom BDZV behauptete ‚unbegrenzte Expansion’ im Onlinebreich des ZDF aus.“
Meist gelesen
stats