iPad und Co: Jeder Dritte Deutsche kann sich mit digitalen Zeitungen anfreunden

Donnerstag, 22. April 2010
Revolutioniert das iPad die Mediennutzung?
Revolutioniert das iPad die Mediennutzung?

Apple rennt mit seinem iPad in Deutschland offene Türen ein. Das zeigt eine aktuelle Studie, die das Meinungsforschungsinstitut Ears and Eyes im März 2010 im Auftrag von ING Investment Management Germany durchgeführt hat. Danach ist die Bereitschaft der Verbraucher, Medien digital zu nutzen, hierzulande bereits stark ausgeprägt. Obwohl Apples gehypter Tablet-Computer erst im Mai in den hiesigen Apple-Stores bestaunt werden kann,  können sich bereits jetzt 37 Prozent der Deutschen vorstellen, Zeitungen und Bücher künftig nur noch am Bildschirm - zum Beispiel am iPad - zu lesen.

Begründet wird die Lust an der elektronischen Lektüre mit der einfachen Handhabung und der Flexibilität: Für 61 Prozent der 1000 befragten Privatpersonen ist die Funktionalität der wichtigste Grund, ihre Zeitung künftig nur noch auf dem Bildschirm ihres PCs, Tablet-PCs, Laptops oder iPhones zu lesen. Vor allem die 16- bis 19-Jährigen schätzen die bequeme Handhabung.

Besonders affin sind die 30- bis 39-Jährigen - und die männliche Zielgruppe: Mit einem Anteil von 45 Prozent outeten sich deutlich mehr Männer als Frauen (28 Prozent) als Fans des digitalen Lesens. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine Rolle: Viele Verbraucher schätzen es, dass die digitale Zeitung Müll vermeidet. Ebenso viele fanden, dass es einfach zeitgemäßer sei. Dies war insbesondere bei den Frauen ein häufig genannter Grund. Immerhin sechs Prozent der Befürworter gehen davon aus, dass es irgendwann überhaupt keine Printmedien mehr geben wird. mas
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