Zukunft von Studio Babelsberg gesichert

Freitag, 27. September 2002

Vivendi-Universal-Vorstandschef Jean-René Fourtou hat auf einer Verwaltungsratssitzung in Paris bestätigt, dass das Studio Babelsberg nicht zum Verkauf steht. Mit dem Bekenntnis zum Mischkonzern für die Film-, Fernseh- und Unterhaltungsindustrie scheint die Zukunft Babelsbergs damit gesichert sein. Thierry Potok, Chef von Vivendi Deutschland, begrüßt das Votum: "Studio Babelsberg bleibt im Kerngeschäft des Unternehmens.

Nun haben wir wieder Planungssicherheit für das Studio, seine Mitarbeiter und unsere Kunden. Wir werden den Konsolidierungskurs fortsetzen." Das Studio hatte wegen des Ende 2002 auslaufenden Treuhandvertrages und des überraschenden Ausstiegs von Studio-Chefin Gabriela Bacher Anlass zu Spekulationen gegeben. In den kommenden Monaten will Potok vor allem die Synergien im Konzern stärker nutzen, die Akquise auch für deutsche Filme verstärken und den Service weiter ausbauen. Außerdem soll die Möglichkeiten freier Finanzierungen ausgelotet werden.

Mit den Landesbürgschaften sei, so Potok, ein erster Schritt getan, Produzenten finanzielle Argumente für Studio Babelsberg zu liefern. Dies reiche aber noch nicht. Gemeinsam mit der Landesregierung möchte er weitere Schritte erörtern, um mehr Produktionen an den Standort zu bringen.
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