Zentralisierung: SWMH bündelt Servicebereiche und Stabsfunktionen

Mittwoch, 25. Juli 2012
Richard Rebmann treibt den Umbau der Südwestdeutschen Medienholding weiter voran
Richard Rebmann treibt den Umbau der Südwestdeutschen Medienholding weiter voran


Die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) passt nach den Zukäufen der vergangenen Jahre ihre Strukturen der gewachsenen Größe des Unternehmens an. Ab Oktober werden alle kaufmännischen Funktionen und zentrale Dienstleistungen in einer eigenen Servicegesellschaft, der SWMH Service GmbH gebündelt. Kündigungen sind mit der Zentralisierung laut Unternehmen nicht verbunden. Neben der SWMH Service GmbH hebt die Verlagsgruppe noch die SWMH GmbH aus der Taufe, in der die leitenden Stabsfunktionen des Unternehmens zusammengefasst werden. Von den Veränderungen sind "im ersten Schritt im Wesentlichen" die Standorte München und Stuttgart betroffen. Die übrigen Standorte sollen später in die neue Struktur einbezogen werden. Betroffen sind etwas 300 Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze an den Standorten aber erhalten bleiben.

Die Zentralisierung von Servicebereiche soll die Steuerung des Unternehmens erleichtern und Kompetenzen innerhalb der Gruppe bündeln. "Mit der neuen Organisation erreichen wir eine deutlich effizientere Aufstellung - eine wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe. Wir sind nun noch besser ausgerichtet für eine erfolgreiche Zukunft unseres Medienhauses", sagt Richard Rebmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWMH zu der neuen Struktur.

Seit Anfang des Jahres wird die Mediengruppe, die 2008 den Süddeutschen Verlag und die Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft übernommen hatte, von einer Doppelspitze geführt. Alexander Paasch, 42, ist seitdem als weiterer Geschäftsführer vor allem für die kaufmännischen Bereiche der Holding zuständig, während Richard Rebmann als Vorsitzender der Geschäftsführung fungiert. dh
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