Zeitungsverleger einig über Pressefusion

Donnerstag, 20. November 2003

Die deutschen Zeitungsverleger haben sich auf eine Empfehlungen zur Lockerung der Pressefusionskontrolle geeinigt. Der Vorschlag, der noch heute Bundeswirtschaftsminister Wolgang Clement überreicht wird, sieht vor, dass Zeitungsfusionen erst dann vom Kartellamt geprüft werden sollen, wenn die Verlage einen gemeinsamen Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro haben. Zurzeit liegt die Grenze bei 25 Millionen Euro. Zudem soll die im Kartellgesetz verankerte so genannte Bagatellklausel auch für Verlage gelten. Danach fände keine Fusionskontrolle statt, wenn eines der an dem Zusammenschluss beteiligten Unternehmen Umsatzerlöse von weniger als 10 Millionen Euro erzielt. Bundekanzler Gerhard Schröder hatte den Verlagen eine Neuregelung der Pressefusion in Aussicht gestellt, wenn sie sich selbst einig wären. he
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