Zeitungs-Weltverband warnt vor Euphorie bei Tablets

Donnerstag, 07. Oktober 2010
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  Kritik am Hype: Zeitungsverlage konzentrierten sich seit der Einführung von Apples iPad zu sehr auf die Gattung Tablets, moniert Kristina Sabelström-Möller, Marktforscherin beim Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA): „Das ist ein Fehler, denn es gibt auch noch andere Angebote", so Sabelström-Möller laut der Nachrichtenagentur dpa. Die Verbraucher kauften nach wie vor auch E-Reader wie Amazons Kindle, und das werde auch so bleiben. Zudem sei die Nachfrage nach Apps mit Nachrichtenangeboten für Tablets gering. Laut Studien würden bis zu 90 Prozent der Nutzer vor allem Spiele auf ihr iPad laden; nur bis zu vier Prozent der Downloads seien News-Anwendungen, um Presseinhalte zu lesen. Dagegen würden E-Reader-Nutzer ihre Geräte fast ausschließlich zum Lesen nutzen - und davon seien 95 Prozent kostenpflichtige Inhalte. rp
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