Zeitungen punkten mit Kernkompetenz im sozialen Netz

Dienstag, 14. Mai 2013
Der Facebook-Auftritt der "Süddeutschen Zeitung"
Der Facebook-Auftritt der "Süddeutschen Zeitung"


Zeitungsverlage
können mehr als Print: Knapp 90 Prozent der Häuser engagieren sich in sozialen Netzwerken und zeigen vor allem auf Facebook und Twitter Präsenz. Das ergibt eine Umfrage der Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) unter insgesamt 103 Verlagen. Bei den Social-Media-Aktivitäten spielen die Nachrichten mit Abstand die wichtigste Rolle. Sie machen 85 Prozent der veröffentlichten Inhalte aus und halten demnach an ihrer Kernkompetenz fest. Das bestätigt auch ZMG-Geschäftsführer Markus Ruppe: "Zeitungen stehen für aktuelle und verlässliche Nachrichten. Auch auf digitalen Kanälen geben sie Orientierung und bieten Gesprächsstoff."

Durchschnittlich sieben Kommentare folgen auf ein Posting einer Zeitung im Social Web. Die Schwankungen sind allerdings sehr hoch: Manche Posts rufen auch 50 und mehr Reaktionen hervor. 92 Prozent der Zeitungsangebote ermöglichen zudem das Teilen von Inhalten, 85 Prozent das Empfehlen. In diesem Zusammenhang verweist die ZMG auf eine Untersuchung der Social-Web-Plattform 33Across, die die geteilten Inhalte von 500 der größten Publisher in 24 Ländern analysiert hat. Die höchsten Clickraten erzielten dabei mit großen Abstand die Bereiche "News" und "Politics" - die Kernkompetenzen der Zeitung. kl

Ein Großteil der deutschen Zeitungsverlage sind in sozialen Netzwerken aktiv (Quelle: ZMG)
Ein Großteil der deutschen Zeitungsverlage sind in sozialen Netzwerken aktiv (Quelle: ZMG)
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