Zeitungen mit leichtem Plus

Mittwoch, 12. September 2007
BDZV-Mann Han-Joachim Fuhrmann lobt Innovationslust
BDZV-Mann Han-Joachim Fuhrmann lobt Innovationslust

Wenige Tage vor dem Jahreskongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am 17. und 18. September gibt sich die Branche optimistisch. In ihrem Stammgeschäft haben die Zeitungen 2006 den Umsatz um 1,2 Prozent auf gut 9,1 Milliarden Euro gesteigert, wie aus der gerade veröffentlichten BDZV-Jahresumfrage hervorgeht. 52 Prozent davon resultieren aus dem Anzeigen- und Beilagengeschäft, der Rest aus dem Vertrieb. "Es passiert eine Menge", beschreibt BDZV-Geschäftsleitungsmitglied Hans-Joachim Fuhrmann die Innovationslust in den Verlagen. Dort ist man sich bewusst, dass "das Wachstum in den digitalen Märkten stattfindet", so Fuhrmann.

Die verkaufte Auflage ist erneut gesunken - um 1,9 Prozent auf 26,45 Millionen Exemplare (IVW II/2007). 73,2 Prozent der Deutschen lesen laut Mediaanalyse 2007 täglich Zeitung, vor zehn Jahren war es noch 80 Prozent. Kleiner Lichtblick: Bei den 14- bis 29-Jährigen ist die Reichweite erstmals seit Jahren nicht mehr rückläufig. Kein Grund zum Ausruhen, warnt der Münchner Jugendforscher Axel Dammler: "Wer bis Mitte 20 kein regelmäßiger Zeitungsleser ist, wird auch später kein Abonnent werden." rol

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 37/2007, die am 13. September erscheint.

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