Zeitungen mit Auflagenverlusten im 4. Quartal 2003

Freitag, 23. Januar 2004

Im vierten Quartal 2003 verkauften die deutschen Zeitungsverlage 28,44 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um 1,73 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern hatten dabei mit minus 1,55 Prozent geringere Verluste zu verzeichnen als die in den neuen Ländern: Hier belief sich das Minus auf 3,01 Prozent.

Nach Vertriebswegen differenziert fällt auf, dass die Zeitungen bei den Abonnements nur leicht (minus 1,12 Prozent) und deutlich stärker beim Einzelverkauf (minus 4,3 Prozent) verloren haben. Im Sonstigen Verkauf gab es im 4. Quartal deutliche Zugewinne von 11,09 Prozent. Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem 4. Quartal 2002 insgesamt zu einem Rückgang von minus 2,09 Prozent auf 22,3 Millionen Exemplare.

Die lokalen und regionalen Abo-Zeitungen mussten ein Minus von 1,93 Prozent verkraften. Die verkaufte Auflage der Kaufzeitungen ging um 3,17 Prozent zurück. Auffallend ist bei den Überregionalen Zeitungen und den Regionalen Abo-Zeitungen der starke Zuwachs beim Sonstigen Verkauf (Überregionale: plus 16,15 Prozent, Regionale: plus 12,95 Prozent, der die Verluste bei den Abonnements und dem Einzelverkauf ausglich. Die Sonntagszeitungen beendeten das 4. Quartal mit Verlusten von 3,03 Prozent. nr
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