Zeitschriftenverleger wollen neue Leser werben

Donnerstag, 21. Juni 2007
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Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) startet eine neue Gattungskampagne. Unter dem Claim "Jetzt 'ne Zeitschrift" werden ab sofort Motive in Publikumszeitschriften geschaltet. Den Anfang macht der "Spiegel", es folgen Anzeigen in Titeln wie "Stern", "Focus" und "Gala". Begleitend werden Poster, Deckenhänger und Floor-Graphics im Presse-Einzelhandel eingesetzt. Nicht-Leser sollen durch Werbemittel wie Coffee-to-go-Becher und Brötchentüten angesprochen werden. Die Kampagne stammt von der Düsseldorfer Agentur BBDO, die auch das Logo - eine aufgeschlagene Zeitschrift in wechselnden Farben - kreiert hat. "Die Kampagne soll die Vielfalt der Nutzungsmotive und -situationen von Zeitschriften widerspiegeln", erklärt Wolfgang Fürstner, Mitglied des VDZ-Präsidiums. So zeigen die Motive Alltagssituationen, in denen Zeitschriften als unverzichtbarer Ratgeber oder Begleiter dargestellt werden. Anders als die parallel laufende Imagekampagne "Print wirkt" richtet sich die Gattungskampagne laut Holger Busch, Geschäftsführer Anzeigen Marketing im VDZ, primär an Zeitschriftenkäufer und nicht an Mediaentscheider.

Weiterhin können Internetuser unter www.jetzt-ne-zeitschrift.de ein eigenes Kampagnenmotiv gestalten (Kreation: Interone Worldwide). Das beste Motiv wird vom VDZ prämiert und als Anzeige geschaltet.

Die Gattungskampagne, deren Budget im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich liegt, wird vom Bundesverband Presse-Grosso und dem Deutschen Bahnhofsbuchhandel unterstützt. Sie läuft in vier Werbewellen zunächst für zwei Jahre. se

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