Zeitschriftenverleger fordern bessere Regeln für E-Commerce zur Sicherung der Pressefreiheit

Freitag, 10. Dezember 1999
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Pressefreiheit Verband Berlin


Der Verband Deutscher Zeitungsverleger (VDZ) hat die Bundesjustizministerin Däubler-Gmelin aufgefordert, die Pressefreiheit nicht durch gesetzliche Regelungen über den E-Commerce einzuschränken. Vor einer am kommenden Montag in Berlin stattfindenden Anhörung zu dem geplanten Fernabsatzgesetz wies der Verband darauf hin, dass Zeitschriftenverlage ihre Angebote im Internet nicht durch Werbung finanzierten, sondern zunehmend auch durch die Vermittlung von Waren und Dienstleistungen. Nur wenn die Aktivitäten von Verlagen im Bereich des elektronischen Geschäftsverkehrs vom Gesetzgeber unterstützt würden, könne die gegenwärtig im Internet vorzufindende Pressevielfalt erhalten bleiben.
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