Zeitschriftenverleger erwarten Wachstum vor allem im Internet

Dienstag, 30. Oktober 2007

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) rechnet in diesem Jahr mit einem stabilen Ergebnis. Laut aktueller Herbstumfrage unter den Publikums- und Fachzeitschriften sowie der Konfessionellen Presse legte der Gesamtumsatz der Zeitschriftenverlage 2006 um 1,9 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro zu. Die Zahl der Beschäftigten blieb mit 36.050 stabil. Immerhin 46 Prozent der Befragten gehen davon aus, in diesem Jahr über dem Ertragsniveau von 2006 zu liegen. Besonders das Online-Geschäft soll anziehen: 57 Prozent der Unternehmen erwarten, dass ihre Online-Umsätze in 2008 über denen von 2007 liegen werden. Bis zum Jahr 2010 rechnen alle Verlage mit einer Steigerung des Umsatzanteils von 4,6 (2006) auf 12,8 Prozent.

Auch im klassischen Werbemarkt sind die Verlage optimistisch: 52 Prozent gehen davon aus, dass die Anzeigenerlöse gleich beziehungsweise über dem Niveau von 2007 liegen werden. Bei den Vertriebserlösen rechnen 39 Prozent in diesem Betrachtungszeitraum mit einer solchen Entwicklung.

Auch die deutschen Fachverlage sind zuversichtlich: Für 2008 erwarten 63 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen höhere Umsätze als im Vorjahr, die Ertragslage 2007 wird überwiegend positiv bewertet. Wichtige Wachstumsfelder im nächsten Jahr sind erneut das Online- und Anzeigengeschäft. se

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