Zeitschriften verkaufen 2004 mehr Anzeigen

Mittwoch, 05. Januar 2005

Das Anzeigenaufkommen der Publikumszeitschriften ist erstmals seit 2001 wieder gestiegen. Mit insgesamt 229.302 Anzeigenseiten in 2004 buchten die Werbungtreibenden 3,6 Prozent mehr Anzeigen als im Jahr zuvor. Das geht aus der aktuellen Anzeigenseitenstatistik ZAS des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger hervor. 2003 war der Markt noch marginal um 0,3 Prozent zurückgegangen.

"Auch wenn die Publikumszeitschriften mit dem abgelaufenen Jahr vergleichsweise zufrieden sein können, müssen wir abwarten, ob der kleine Aufschwung in 2004 eine wirkliche Trendwende signalisiert. Erst wenn Wirtschaftswachstum und Verbrauchervertrauen nachhaltig steigen, werden Unternehmen wieder stärker in Werbung investieren", meint Karl Dietrich Seikel, Vorsitzender des Vorstandes der Publikumszeitschriften im VDZ und Geschäftsführer des Spiegel Verlages, die aktuellen Zahlen.

Unter den anzeigenstarken Zeitschriftensegmenten gehören vor allem monatliche Frauenzeitschriften (insgesamt 15.270 Seiten, plus 7 Prozent), die Wirtschaftspresse (16.032 Seiten, plus 5,3 Prozent) und die aktuellen Zeitschriften und Magazine (22.214 Seiten, plus 3,2 Prozent) zu den größeren Gewinnern. nr
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