Zeitschriften und Zeitungen sind meistgefragte Warengruppe im Einzelverkauf

Montag, 07. August 2000

Die Projektgruppe "Vertriebsmarktforschung" des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat das Verhalten und die Erwartungen der Käufer von Presseerzeugnissen und die Qualität der Verkaufsstätten untersucht. Danach sind mit jährlich 4,8 Milliarden Kaufentscheidungen Zeitungen und Zeitschriften die meistgefragte Warengruppe im Einzelverkauf. Im letzten Jahr investierten die Verlage rund 1,7 Milliarden Mark brutto in die Werbung für ihre Produkte. 78 Prozent der Deutschen kaufen regelmäßig Zeitschriften. Die größte Nachfrage gibt es freitags mit 24 Prozent, gefolgt von donnerstags mit 18 Prozent und montags mit 11 Prozent. Besonders häufig gehen Zeitschriften vormittags zwischen 10 bis 11 Uhr über die Ladentheke sowie zwischen 16 und 17 Uhr am Nachmittag. 15 Prozent sind Spontankäufe. Von der Verkaufsstelle erwartet der Kunde schnelle und sichere Orientierung im Angebot, Bewegungsspielraum, kundenorientierte Öffnungszeiten und die Möglichkeit, in Ruhe blättern zu können. Die Ergebnisse der Studie, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des VDZ, des Bundesverbands Presse-Grosso, des Deutschen Handelsinstituts sowie der Einzelhandelsstrukturanalyse erstellt hat, kann in der Rubrik "Branchendaten" unter www.vdz.de abgefrufen werden.
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