Zeitschriften auf dem Handy: Zahlungsbereitschaft hält sich in Grenzen

Dienstag, 05. August 2008
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Für eine Zeitschrift auf dem Handy würden Käufer im Schnitt nur 35 Prozent vom Preis der Printausgabe zahlen. Deutsche würden für dafür gerade einmal 20 Prozent des regulären Zeitschriftenpreises ausgeben. Im Paket mit dem gedruckten Titel werden digitale Zeitschriften für Verlage sogar zum Verlustgeschäft: Für E-Paper und Printmagazin würden Konsumenten zusammen nur 66 Prozent vom Preis des Magazins zahlen. Das ist sind die Ergebnisse der repräsentativen Studie "The medium is the message" von Pricewaterhouse Coopers, unter 5000 Lesern in zehn Ländern, darunter 500 aus Deutschland. Insbesondere Frauen können sich aber kaum vorstellen, ihre favorisierte Zeitschrift nur noch auf dem Bildschirm zu lesen: Nur 29 Prozent würden sich eine rein digitale Ausgabe kaufen, bei den Männern sind es 41 Prozent.

Dabei variiert die Akzeptanz stark je nach Herkunftsland: In China, Indien und Russland haben 70 bis 80 Prozent der Befragten kein Problem damit, Zeitschriften nur noch auf dem Handy oder PC zu lesen. In Deutschland und den Niederlanden wären dazu nur 35 Prozent bereit. Bei jüngeren Käufern ist die Zahlungsbereitschaft für digitale Zeitschriftenformate überdurchschnittlich hoch. se

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