ZMG benennt Zeitungsmonitor zum runden Geburtstag um

Donnerstag, 06. Oktober 2011
Podiumsdiskussion zur Werbewirkungsforschung auf der ZMG-Roadshow
Podiumsdiskussion zur Werbewirkungsforschung auf der ZMG-Roadshow


Der Zeitungsmonitor der Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) bekommt einen neuen Namen: Ab sofort heißt das Forschungstool Media Monitor. Damit will die ZMG zum Ausdruck bringen, dass ihre Werbewirkungsforschung mehr als nur Analysen von Werbekampagnen in Zeitungen beinhaltet und reagiert so auf die Entwicklung der immer komplexer werdenden Medienlandschaft. Zukünftig wird das Leistungsspektrum des gerade zehn Jahre alt gewordenen Instruments um Auswertungsmöglichkeiten wie beispielsweise Benchmark-Analysen erweitert. Nichtsdestotrotz bleibe das Hauptaugenmerk der ZMG weiterhin auf dem Medium Zeitung, wie Forschungsleiter Alexander Potgeter zum Auftakt der ZMG-Roadshow in Frankfurt betonte.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion forderte Andrea Tauber-Koch, Leiterin des Media Management der Commerzbank, den Zusammenschluss der unterschiedlichen Modelle im Medienforschungsbereich zu einer einzigen Analyse: "Es gibt nach wie vor kein Tool, in das man alle Maßnahmen einbringt und das uns dann das komplette Bild zeigt."

Auch ZMG-Mann Potgeter stellte fest, dass die Ansprüche der Kunden von Werbewirkungsanalysen deutlich gestiegen sind. Um diesen gerecht zu werden, kümmere man sich nicht bloß um Zeitungen, sondern auch um andere Gattungen: "Wir haben alle Medien im Auge." Media-Agenturen begrüßen den Schritt, wie Christina Gräf-Schlepütz, Managing Director von MPG Solutions, bestätigte: "Wir nutzen an Daten alles, was wir kriegen können." hor
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