ZMG: Crossmedia beschert den Zeitungen mehr junge Leser

Mittwoch, 26. September 2012
Die crossmediale Aufbereitung der Zeitungen beschert diesen mehr Leser
Die crossmediale Aufbereitung der Zeitungen beschert diesen mehr Leser


Laut der
Verbraucheranalyse 2012 erreichen Zeitungen mit ihren Printausgaben und Onlineauftritten 79,3 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung. Die Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) hat aufgeschlüsselt, wie dabei die verschiedenen Kanäle genutzt werden. Das Ergebnis: Die crossmediale Aufbereitung der Zeitungen beschert diesen vor allem mehr jüngere Leser. Ein Drittel der Leser nutzt sowohl das Online- wie auch das Printangebot seiner Zeitung. Knapp die Hälfte (49 Prozent) greift nur zur Printausgabe und immerhin ein Fünftel (19 Prozent) liest ausschließlich online. Gegenüber der reinen Printreichweite gewinnen die Zeitungen mit der crossmedialen Gesamt-Nettoreichweite aus Print und Online 23 Prozent, das seien 10,5 Millionen zusätzliche Leser. Am größten fällt dieser Zugewinn mit 66 Prozent bei den 14- bis 29-Jährigen aus. Diese Gruppe umfasst insgesamt 11,1 Millionen Zeitungsleser. Das heißt laut ZMG, dass drei Viertel der Menschen dieser Altersklasse mit der Zeitung erreicht würden. In der Altersklasse der 30- bis 49-Jährigen ist die Nettoreichweite laut ZMG mit 82 Prozent sogar überdurchschnittlich hoch.

Gesondert ausgewertet wurde auch die Zeitungsnutzung per Tablet: Danach besuchen 88,2 Prozent der Tabletnutzer über ihr Gerät die Angebote der Zeitungen und Zeitschriften. Laut Erhebung des BDZV aus dem Juni 2012 bieten die Zeitungen in Deutschland ihren Lesern derzeit 325 verschiedene Apps für Tablets und Smartphones an.

"Print oder Online – die Zeitung ist längst ein technologieübergreifendes Medium. Digital Natives lesen ihre Zeitung eben online", sagt ZMG-Geschäftsführer Markus Ruppe. "Die Zeitung steht für eine aktive Teilnahme am Leben – on- und offline." Die aktuellen Daten der Verbraucheranalyse basieren auf den Währungen Leser pro Ausgabe (LpA) sowie Unique User pro Monat (NpM). Sie sind an die Mediaanalyse (MA) angepasst und haben damit eine vergleichbare Qualität und Glaubwürdigkeit wie die Zahlen der MA. ire
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