ZDF und ARD legen Telemedienkonzept für Dreistufentests vor

Dienstag, 02. Juni 2009
ARD und ZDF haben ihre Telemedienkonzepte vorgelegt
ARD und ZDF haben ihre Telemedienkonzepte vorgelegt

Zum 1. Juni ist der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag in Kraft getreten, der den öffentlich-rechtlichen Sendern im Internet engere Grenzen setzt. Damit ist auch der Startschuss für die Dreistufentests gefallen, mit denen die Rundfunkräte bis zum 31. August 2010 überprüfen sollen, ob die Telemedienangebote von ARD und ZDF dem öffentlichen Auftrag entsprechen. Als Grundlage für diese Tests haben die öffentlich-rechtlichen Anstalten nun Konzepte für ihre Online- und Teletextangebote an die Aufsichtsgremien übersandt. Darin sind sämtliche Telemedienangebote beschrieben, die sie bisher bereitgestellt haben und auch in Zukunft anbieten möchten.

Bereits im Vorfeld der Tests haben die Sendeanstalten ihr Web-Auftritte geprüft und abgeändert. So wird das ZDF beispielsweise inhaltlich seine Online-Angebote überarbeiten und etwa um 80 Prozent ausdünnen. Intendant Markus Schächter: "Das Bewegtbild im Internet ist unsere Kernkompetenz. Dafür werden wir den Textanteil deutlich reduzieren und den Videoanteil in den Vordergrund rücken." Die ARD nimmt Einzelelemente aus den Angeboten heraus, die unter die sogenannte "Negativliste" fallen, etwa bestimmte Spiele oder Tarifrechner. Außerdem wird in den Telemedienkonzepten dargelegt, welche Inhalte für wie lange zum Abruf vorgehalten werden sollen.

Ausführliche Informationen zum Thema finden sich auf der ZDF-Website und unter ARD.de. bn
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