ZAS: Wirtschaftswoche verliert am meisten

Freitag, 28. August 2009
Schlechter August, Relaunch steht bevor
Schlechter August, Relaunch steht bevor

Auch im August konnte sich der Werbemarkt nicht erholen. Wie die Zentrale Anzeigenstatistik (ZAS) des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger belegt, wurden von Januar bis August dieses Jahres rund 16,8 Prozent weniger Anzeigenseiten verkauft. Die größten Einbußen - gemessen an absoluten Anzeigenseiten - muss die "Wirtschaftswoche" verkraften. Das Magazin, das Chefredakteur Roland Tichy gerade einem Relaunch unterzieht, hat 658 Seiten weniger verkauft als im Vorjahreszeitraum, das entspricht einem Minus von 37,2 Prozent.

Auch bei den aktuellen Magazinen sind die Verluste nach wie vor groß: "Focus" verkauft 632 Seiten weniger (minus 33 Prozent), gefolgt von "Stern" mit 559 Seiten weniger (minus 27 Prozent) und "Spiegel" mit 509 Anzeigen weniger (minus 28 Prozent). Gewinner gibt es auch diesmal kaum: Unter den Kaufzeitschriften konnten "TV Klar", "Bella" und "Das Neue" und "Maxi" ihre Vorjahres-Anzeigenumfänge verbessern.

Insgesamt hat sich die Situation im Werbemarkt gegenüber dem Vormonaten nicht groß geändert: Hier lag das Gesamtminus bei 16,6 Prozent, im Juli waren es 16,7 Prozent. se
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