ZAS: Schwacher Start im Januar

Freitag, 26. Januar 2007

Nach der positiven Anzeigenbilanz für das vergangene Jahr ist das Januar-Geschäft mühsam angelaufen: Im Vergleich zum Vorjahresmonat erwirtschafteten die Publikumszeitschriften bei den Anzeigenseiten ein Minus von rund 4,5 Prozent. Das geht aus der Zentralen Anzeigenstatistik (ZAS) des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hervor. Der Verband begründet dies mit der zunehmenden Verlagerung von Kampagnenstarts in den Februar oder März. Holger Busch, Geschäftsführer Marketing Anzeigen im VDZ: "Der vergleichsweise schwache Januar ist Ausdruck eines veränderten Buchungsverhaltens auf Kundenseite und nicht das Ergebnis von veränderten Konjunkturaussichten und Investitionsabsichten der Unternehmen." Für das laufende Jahr rechnet der Verband weiterhin mit einem Anzeigenplus von 2 Prozent.

Überdurchschnittliche Anzeigenzuwächse verbuchten die monatlichen Frauenzeitschriften (9,1 Prozent), die Wohn- und Gartenzeitschriften (9,5 Prozent), die Reisemagazine (17,8 Prozent) sowie die Elternzeitschriften (9,5 Prozent). se

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