ZAS: Rückläufiges Anzeigengeschäft für Publikumszeitschriften

Dienstag, 04. Oktober 2005

Von Januar bis September 2005 verkauften die Publikumszeitschriften insgesamt 156244 Anzeigenseiten. Das sind 3,8 Prozent beziehungsweise 6186 Seiten weniger als im Vorjahreszeitraum. Dies geht aus der Zentralen Anzeigenstatistik (ZAS) des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hervor. Danach verkaufte das Segment der aktuellen Magazine insgesamt 14182 Anzeigenseiten und verbucht damit ein Minus von 6 Prozent. Am schlimmsten erwischte es den "Stern" mit 14 Prozent weniger Anzeigenseiten als im Vorjahreszeitraum. Das Gruner + Jahr-Magazin verkaufte in den ersten neun Monaten diesen Jahres 2649 Seiten. Damit liegt der "Stern" hinter dem Segmentwettbewerber "Focus" aus dem Burda-Verlag, der mit knapp 11 Prozent minus 2750 Anzeigenseiten verzeichnet. "Der Spiegel" folgt mit 2434 Anzeigenseiten, was einem Rückgang von 5,6 Prozent entspricht.

Während die Segmente Reisezeitschriften (plus 15 Prozent), Do-it-yourself-Titel (14 Prozent) und Kundenmagazine (plus 12 Prozent) prozentual am stärksten zulegten, mussten die Erotiktitel mit minus 26,82 Prozent am meisten Federn lassen. Auch die Naturzeitschriften (minus 19 Prozent) und die 14-täglichen Frauenzeitschriften (minus 15 Prozent) waren weniger nachgefragt. Die Lifestylezeitschriften mussten ebenfalls einen Rückgang von 8 Prozent auf 6860 Seiten in Kauf nehmen. Segmentletzter ist "Tomorrow" - der Digital-Lifestyletitel aus dem Verlag Vogel Burda Communications, der am 27. Oktober in neuem Look erscheint, verbucht ein Minus von 55 Prozent. is

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