ZAS: Anzeigenvolumen bricht deutlich ein

Freitag, 29. Mai 2009
Der "Stern" schlägt sich am besten
Der "Stern" schlägt sich am besten

Die Wirtschaftskrise macht den Printverlagen schwer zu schaffen. Das Anzeigenvolumen ist in den ersten fünf Monaten des Jahres 2008 um fast 17 Prozent geschrumpft. Dies geht aus der Zentralen Anzeigenstatistik des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger hervor, die monatlich erhoben wird. Mit 1081 Anzeigenseiten liegt das Magazin "Stern" an der Spitze aller erfassten Titel, gefolgt von "Spiegel" (922 Seiten) und "Focus" (917 Seiten). Besonders große Verluste verbucht das Computermagazin "Chip Test & Kauf". Hier sinkt die Zahl der Anzeigenseiten im Vergleich zum Vorjahr um ganze 57 Prozent. Deutliche Verlierer sind außerdem "Geo Wissen" (minus 53 Prozent) und "Uni Spiegel" (minus 49 Prozent).

Trotz Krise gibt es aber auch positive Ergebnisse. So verbuchen beispielsweise die Zeitschriften "Landlust" (plus 42 Prozent), "Frau im Spiegel" (plus 21 Prozent) und "Maxi (plus 16 Prozent) deutliche Zuwächse. Die Zahlen muss man jedoch mit Vorsicht genießen, da die Statistik nicht zwischen bezahlen Anzeigen und Eigenwerbung unterscheidet. bn
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