ZAS: Anzeigenmarkt stagniert auf Vorjahresniveau

Freitag, 27. August 2010
Wohn- und Gartenzeitschriften legen im Anzeigenmarkt zu
Wohn- und Gartenzeitschriften legen im Anzeigenmarkt zu

Der Anzeigenmarkt stagniert weiterhin auf dem Niveau des Vorjahres. Bis August liegen die rund 400 in der Zentralen Anzeigenstatistik (ZAS) des VDZ erfassten Titel auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (-0,01 Prozent). Während die Zahl der Anzeigenseiten bei den Wirtschaftstiteln weiter rückläufig ist, gibt es bei den aktuellen Zeitschriften und bei den Wohn- und Gartentiteln einen positiven Trend. Das Segment der Wohn- und Gartentitel liegt aktuell mit über 9 Prozent im Plus. "Schöner Wohnen" gehört mit einem absoluten Plus von 286 Seiten (62 Prozent) aktuell zu den größten Gewinnern. Auch "Zuhause Wohnen" (plus 73 Seiten), "Architektur & Wohnen (plus 24 Seiten) sowie die Land-Magazine "Country" (plus 25 Seiten) und "Landlust" (plus 48 Seiten) verzeichnen mehr Anzeigenseiten.

Bei den aktuellen Zeitschriften liegt der "Spiegel" nach acht Monaten bei 1241 Anzeigenseiten, der "Focus" bei 1272 Seiten (minus 1,57 Prozent) und der "Stern" bei 1572 Seiten (plus 2,91 Prozent). Rückläufig ist das Anzeigenaufkommen dagegen in den Segmenten Jugenzeitschriften (minus 6 prozent), IT- und Telekommunikationszeitschriften (minus 20 Prozent) und bei den Wirtschaftstiteln, die insgesamt mit 7 Prozent im Minus liegen. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen: "Brand Eins" legt beim Anzeigenumfang um 22 Seiten zu, die "Wirtschaftswoche" um 55 Seiten und das Anlegermagazin "Das Investment" um 27 Seiten.

Weiter unter Druck steht auch das Segment der Programmzeitschriften: So verlieren die  großen 14-täglichen Titel "TV Digital" (minus 54 Seiten), "TV Movie" (minus 41 Seiten) und "TV Spielfilm" (minus 22 Seiten). Allerdings gibt es auch hier eine leicht positive Tendenz: Das Minus des gesamten Segments lag in den ersten acht Monaten bei 2,28 Prozent. Bis einschließlich Juli lag das Minus noch bei 4 Prozent. dh
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